Rauchmelder

Umgangssprachlich werden Rauchwarnmelder auch Heimrauchmelder oder schlicht Rauchmelder genannt. Sie sind für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung vorgesehen. Neben Rauchwarnmeldern existieren Wärmemelder, moderne Geräte kombinieren beide Erkennungsverfahren und sichern so unter Einhaltung der Norm auch Brandformen mit geringer oder keiner Rauchentwicklung ab. Rauchwarnmelder können miteinander über Funk oder Kabel vernetzt werden. Vorteil: Im Brandfall wird man auch alarmiert, wenn der betroffene Raum z. B. in einer anderen Etage liegt und man den Alarmton eines nicht vernetzten Melders sonst nicht hören könnte. Der richtige Fluchtweg muss dabei offensichtlich bleiben. Die Anbindung an die Gebäudetechnik mittels KNX-System o. ä. ermöglicht die Auslösung weiterer Aktionen, so kann die Beleuchtung im Fluchtweg eingeschaltet, Jalousien geöffnet oder eine Benachrichtigung per Telefon oder SMS abgesetzt werden. Im Gegensatz zu Brandmeldern, die über Brandmeldeanlagen Brandausbrüche an die Feuerwehr melden sollen, haben die Heimrauchmelder die vorrangige Aufgabe, Personen, die sich in Räumen aufhalten, vor etwaigen Bränden zu warnen. Besonders schlafende Personen sind gefährdet, einen Brand nicht im Anfangsstadium zu bemerken, und können dadurch leicht zu Schaden kommen. Die Heimrauchmelder dienen daher eher dem Personen- als dem Sachschutz. Lt. Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern müssen seit spätestens 31.Dezember.2009 Schlafzimmer, Kinderzummer und "als Rettungswege dienende Flure" mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein.