Alarmierung

Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Alt Meteln erfolgt zum einen über Digitale Meldeempfänger, die die Kameraden stets bei sich tragen. Desweiteren wird bei einem Einsatz die Sirene am Gerätehaus der Feuerwehr ausgelöst. Das Auslösen des Sirenenalarms erfolgt durch die Leitstelle Westmecklenburg, kann aber auch über einen, an der Vorderseite des Gerätehauses angebrachten, Druckknopfmelder aktiviert werden. Nach Auslösen des Druckknopfmelders sollte der Alarmgebende unbedingt vor Ort bleiben, um der Feuerwehr den Alarmgrund mitzuteilen.
Die Sirenenprobe ist nur ein 15 Sekunden dauernder Dauerton (ein besonders kurzer Alarmton). Sie findet in Alt Meteln jeden Mittwoch um Punkt 12:00 Uhr statt.

Der Feuerwehralarm besteht aus dreimal 15 Sekunden Dauerton mit zweimal 7 Sekunden Unterbrechung.

In Deutschland wird als Signal „Warnung der Bevölkerung“ ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton vormals als Luftalarm bekannt) verwendet. Das Signal bedeutet im Allgemeinen, dass geschlossene Räume aufzusuchen sind, Fenster und Türen geschlossen und Klimaanlagen abgeschaltet werden sollen. Ferner ist das Radio-/ TV-Gerät einzuschalten, worüber dann auf bestimmten Sendern (meist dem öffentlich-rechtlichen Programm mit Verkehrsfunk oder auch regionalen Sendern) genauere Verhaltenshinweise für die Bürger gegeben werden. Als zweites Sirenensignal ist mitunter noch ein einminütiger Dauerton zur "Entwarnung" eingerichtet, das nach Ende der Gefährdungslage gegeben wird.

Meldeempfänger

Die Freiwillige Feuerwehr Alt Meteln nutzt seit 2014 parallel zur Sirene die Alarmierung durch digitale Meldeempfänger des Typs Swissphone BOSS. Die Zeit, die zum Alarmieren an sich benötigt wird, wird ungleich kürzer: Nach dem Ansprechen des Radio Identification Code (RIC) des Meldeempfängers werden, je nach Betriebsart, entweder eine Kurzmitteilung (ähnlich einer SMS) oder nur einige Codier-Bits übertragen. Die Codier-Bits lösen dann ein auf dem Melder hinterlegtes Einsatzstichwort aus (z. B. Probealarm oder Brandeinsatz). Ob eine hinterlegte Textmeldung oder ein von der Leitstelle versendeter Freitext ausgegeben wird, ist abhängig von der Konfiguration des DME. Durch die direkte Alarmierung der Einsatzkräfte wird sowohl die Zeit bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle verkürzt, als auch die Menge des Einsatzpersonals erhöht, da auch Kameraden außerhalb des hörbaren Sirenenalarms über den Einsatz informiert werden.